Grundsätze

Mittelpunkt ihrer journalistischen Arbeit ist die umfangreiche Recherche und Vermittlung von fundierten Informationen. Letztendlich soll eine solide Hintergrundberichterstattung einen Mehrwert für die Rezipienten bieten.

Die Achtung der Wahrheit sowie die Wahrung der Menschenwürde sind oberstes Gebot. Silke Liebig-Braunholz arbeitet nach den Regeln journalistischer Kodizes und nimmt ihre öffentliche Aufgabe wahr.

Die Berichterstattung hat einen fachspezifischen Charakter und erreicht die Rezipienten, die in einer immer stärker spezialisierten Wissensgesellschaft nach qualitativ hochwertigen und fachlich kompetenten Informationen suchen.

Ihre beruflichen Grundsätze orientieren sich zudem stark an einem ethisch einwandfreien Weltbild. Moral spielt im Leben der Journalistin eine große Rolle und prägt damit seit jeher auch die berufliche Zusammenarbeit mit Kollegen und Redaktionen. Ihr Großvater lebte nach den hanseatischen Tugenden „Verlässlichkeit, Anstand und Fairness“, die auch Leitbild ihres täglichen Schaffens wurden.

„Für jedes erzählte Faktum gilt, nach der Ökonomie des Schreibens wie nach der Erwartung des Lesers, dass es etwas bedeutet. Langweilige oder sinnlose Tatsachen, aus denen nichts folgt, bietet uns die Wirklichkeit genug. Weshalb Tchechow fordert: Wer ein Gewehr beschreibt, das an der Wand hängt, muss dafür sorgen, dass es auch schießt! Und wenn es nicht schießen soll, hat es nicht beschrieben zu werden.“ aus Deutsch für Kenner (Wolf Schneider)

„Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.“ (Kurt Tucholsky)

„Ein leidenschaftlicher Journalist kann kaum einen Artikel schreiben, ohne im Unterbewußtsein die Wirklichkeit ändern zu wollen.“ (Rudolf Augstein)